Unser erstes Selbstpflückevent in Zerpenschleuse
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Der 19. September 2025 war einer dieser Tage, die man nicht planen kann – und nie wieder vergisst.

Schon am Vormittag lag etwas Besonderes in der Luft. Die Sonne war warm, fast wie ein letztes Aufatmen des Sommers. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass es der letzte richtig warme Tag des Jahres sein würde. Und vielleicht war genau das der Zauber dieses Nachmittags.

Auf dem Eventfeld in der Liebenwalder Straße 55, auf dem Gelände der alten Schule – direkt neben der Kirche am Wasser – öffnete sich zum ersten Mal das Tor für ein öffentliches Selbstpflückevent.



Und dann passierte etwas, womit ich niemals gerechnet hätte:
Die Straße füllte sich. Auto an Auto. Menschen kamen, blieben stehen, gingen langsam durch die Reihen, atmeten tief ein. Es war kein lautes, kein hektisches Kommen und Gehen – sondern ein sanftes Ankommen.


Zwischen den Beeten blühten die Dahlien in ihrer ganzen Fülle, begleitet von schwingendem Amaranth und leuchtenden Strohblumen. Überall sah man Hände, die vorsichtig Stiele auswählten, kleine Sträuße formten, inne hielten. Es war dieses stille Glück, das entsteht, wenn Menschen sich mit der Natur verbinden.

Doch es waren nicht nur die Blumen, die diesen Tag besonders gemacht haben.
So viele wunderbare Frauen haben diesen Ort mit Leben gefüllt:
– Birgit Gentis mit ihrer feinfühligen Energiearbeit und Blumenritualen

– Katrin von „Mama Blume“ mit Workshops rund um Blüten, Kränze und bedruckte Textilien

– Silvana Ostmann mit liebevollem Kinderyoga von „Sonnenherz Kinderyoga Wandlitz“

– Anjana Juliane Nauck („Seelensilberfeder“) mit Angeboten für Naturverbundenheit und kleinen, besonderen Ritualen, Haarsträhnen mit Perlen einflechten

– Salina in der Rieden mit tiergestützten Erlebnissen, Ziegenbegegnungen und Wanderungen
– Mandy Schmidt von „Mein Herzmoment“ (heute Heavens Cake Klosterfelde) mit herzlichem Catering und wunderschönen Torten in liebevoller Blumenoptik
– Chrissi Weidemann mit intuitiver Malerei und achtsamen, kreativen Auszeiten

Und mittendrin: Kinderlachen, leise Gespräche, neugierige Blicke, Begegnungen. Menschen aus der Umgebung – und auch viele aus dem Dorf – die diesen Ort vielleicht zum ersten Mal ganz bewusst erlebt haben.



Fotografisch begleitet wurde dieser Tag von Sandra von „Lichtverlesen“, die es geschafft hat, genau diese leisen, echten Momente einzufangen.
Instagram von Sandra: Link

Was mich persönlich am meisten berührt hat, waren die vielen Gespräche. Die warmen Worte. Die ehrliche Freude. Dieses Gefühl, dass hier etwas entstanden ist, das größer ist als ein einzelnes Event.


Es war ruhig. Es war echt. Und es hat mein Herz auf eine Weise berührt, die ich kaum in Worte fassen kann.
Dieser Tag hat gezeigt, was möglich ist.

Und genau deshalb wächst daraus jetzt etwas Neues:
In diesem Jahr entsteht ein weiteres öffentlich zugängliches Selbstpflückfeld in Zerpenschleuse.
Ein Ort, der jederzeit besucht werden kann. Ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und Verbinden. Ein Ort, an dem Blumen nicht nur gepflückt, sondern erlebt werden dürfen.
Das war erst der Anfang.

Fotos: "Lichtverlesen" Link