Fliederstory im Cottage – ein Morgen voller Duft, Erde und Blüten

Fliederstory im Cottage – ein Morgen voller Duft, Erde und Blüten

Es gibt diese kurzen Momente im Jahr, die sich anfühlen, als würde die Zeit langsamer werden.
Wenn der Flieder blüht, liegt genau dieses Gefühl über der Flowerfarm.


 

Zwischen alten Fenstern, verwittertem Holz und den ersten warmen Maitagen entstand gemeinsam mit Sara und den wunderschönen Bildern von Grit Siwonia eine kleine Fliederstory im Cottagegarten – leise, wild und voller Details, die man fast riechen kann.


 

Der Duft des Mai

Flieder gehört zu den Blumen, die Erinnerungen tragen.
Ein einziger Zweig genügt und plötzlich ist alles da: Kindheit, Regen auf warmer Erde, geöffnete Fenster, ein Garten am Abend.

Im Cottage der Flowerfarm ranken sich die alten Fliederbüsche über Zäune und Wege. Die Blüten hängen schwer von den Ästen, während Sara mit Korb und Schere durch den Garten streift, vorsichtig einzelne Zweige schneidet und daraus lockere Arrangements entstehen lässt.

Nichts wirkt gestellt.
Genau das macht diese Bilder so besonders.

Zwischen Wildheit und Zartheit

Die Kombination aus dunklem Holz, alten Gewächshausfenstern und den weichen Lilatönen des Flieders erzählt ihre ganz eigene Stimmung. Dazu kommen frühe Gartenblüten, Zweige, Samenstände und das satte Grün des Mai.

Die Arrangements durften dabei bewusst natürlich bleiben:
asymmetrisch, luftig und ein wenig so, als hätte der Garten sie selbst zusammengestellt.

Besonders schön wirkt Flieder zusammen mit:

  • späten Tulpen
  • blühenden Zweigen
  • Wiesenblumen (hier Lein)
  • zarten Weißtönen
  • wilden Strukturen aus dem Garten

So entstehen Sträuße, die nicht geschniegelt aussehen, sondern lebendig.

 

 

Arbeiten mit Flieder

Flieder ist wunderschön, aber auch empfindlich. Frisch geschnitten hält er deutlich besser, wenn die Stiele direkt verarbeitet werden. Für die Shootings wurden die Zweige morgens im Schatten geerntet, sofort ins Wasser gestellt und erst kurz vor den Aufnahmen arrangiert.

Ernte-Tipp: ernten, sobald einige Blüten geöffnet und 80% noch geschlossen sind, Stiel schräg anschneiden und zusätzlich vertikal einschneiden, alle Blätter und Grünes entfernen, um eine längere Haltbarkeit in der Vase zu erreichen

 

Die alten Gartenscheren, Tontöpfe und Gefäße aus dem Cottage unterstreichen dabei genau das, was wir an saisonalen Blumen so lieben:
Sie müssen nicht perfekt sein, um berührend zu wirken.

Die Stimmung hinter den Bildern

Die Fotografien von Grit Siwonia (Link) fangen nicht nur Blumen ein, sondern Atmosphäre.
Man spürt förmlich den feuchten Boden unter den Schuhen, hört das Rascheln der Blätter und sieht das diffuse Morgenlicht durch die alten Fenster fallen.

Es sind Bilder über Langsamkeit.
Über Jahreszeiten.
Und darüber, wie viel Schönheit in einfachen Dingen liegt.

Flowerfarm im Mai

Während draußen der Flieder blüht, wächst im kleinen Gewächshaus bereits die nächste Saison heran. Kleine Sämlinge strecken sich dem Licht entgegen, neue Sorten werden getestet und überall zeigt sich dieses leise Versprechen des Frühsommers.

Vielleicht lieben wir den Mai deshalb so sehr:
Weil alles gleichzeitig passiert.

Die ersten großen Blüten.
Der Duft des Flieders.
Und das Gefühl, dass der Garten gerade erst beginnt.

Flowerfarm – saisonale Blumen, gewachsen mit den Jahreszeiten.

 

 

Fotos von: Grit Siwonia (Link)

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